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Lernräume statt Lehrformate – Die neue TA Praxis-Akademie setzt neue Massstäbe
Wenn Weiterbildung mehr sein soll als Wissensvermittlung, braucht es Räume, in denen Denken, Fühlen und Handeln zusammenfinden. Mit der ersten TA Praxis-Akademie schafft die Lernwerkstatt Olten (LWO) einen solchen Raum – also einen Ort für Austausch, Reflexion und unmittelbare Anwendung.

Am 15. Oktober 2026 wird Olten mit der neu ins Leben gerufenen TA Praxis-Akademie zum Treffpunkt für Menschen, die Kommunikation, Führung und Zusammenarbeit wirksam gestalten wollen. Wichtig: Die TA Praxis-Akademie ist bewusst kein klassisches Seminarformat. «Sie ist kein Frontalformat, sondern ein Lernraum», sagt Cornelia Nellen, Mitglied der Geschäftsleitung der Lernwerkstatt Olten. Wie in anderen erfolgreichen LWO-Akademie-Formaten erwartet die Teilnehmenden Wissensvermittlung mit Hilfe einer betreuten Vielfalt aus 12 Praxis-Workshops, kurzen fachlichen Inputs, Reflexionssequenzen und intensiven Austauschformaten. Die Teilnehmenden wählen gezielt jene Workshops, die zu ihren aktuellen Fragestellungen passen, und gestalten ihr Lernen aktiv mit.
Transaktionsanalyse erlebbar machen
Das Ziel bei der Konzeption war klar. Die Vielfalt der Transaktionsanalyse sollte nicht nur erklärt, sondern erlebbar gemacht werden. Unterschiedliche Themenfelder ermöglichen individuelle Schwerpunkte – je nach beruflichem Kontext und persönlichem Interesse. Ob Beratung, Bildung, HR oder Führung: Die Transaktionsanalyse zeigt in all diesen Feldern ihre Wirksamkeit. Die Akademie macht sichtbar, wie breit und zugleich praxisnah dieses Modell eingesetzt werden kann.
Für Cornelia Nellen – Mitglied der Geschäftsleitung der LWO und stark engagiert in der Thematik Transaktionsanalyse – ist die erstmalige Durchführung mehr als nur eine neue Veranstaltung im Jahresprogramm. «Es ist ein Aufbruch», sagt sie. Ein Aufbruch, die Transaktionsanalyse in der Schweiz sichtbarer, zugänglicher und stärker vernetzend zu positionieren. Dass die Akademie gleich mit 12 Workshops startet, unterstreicht das Engagement von TA Schweiz als Angebot der Lernwerkstatt Olten für eine lebendige Weiterbildungskultur.
Angesprochen sind Führungskräfte, Coaches, Beraterinnen und Berater, Bildungsfachleute sowie HR-Verantwortliche – kurz: Menschen, die mit Menschen arbeiten und Entwicklungsprozesse begleiten. Die Akademie richtet sich sowohl an erfahrene Anwenderinnen und Anwender der Transaktionsanalyse als auch an Interessierte ohne Vorkenntnisse. Die Modelle sind verständlich, die Interventionen direkt umsetzbar. Wer teilnimmt, kann eigene Praxisfälle reflektieren und neue Perspektiven gewinnen.
Transaktionsanalyse selbst beschreibt Cornelia Nellen als psychologisches Modell, das sichtbar macht, wie Menschen denken, fühlen und kommunizieren. Konzepte wie Ich-Zustände, Skript oder Transaktionen helfen, wiederkehrende Muster zu erkennen und bewusst zu verändern. Ziel ist eine autonome, klare und wertschätzende Beziehungsgestaltung. Gerade in komplexen beruflichen Kontexten schafft die TA Orientierung und Handlungsfähigkeit. Wir haben mit Cornelia Nellen über das neue Format gesprochen:
Cornelia Nellen, was macht die TA Praxis-Akademie zu einem besonderen Weiterbildungserlebnis im Vergleich zu klassischen Seminaren?
Die Praxis-Akademie ist kein Frontalformat, sondern ein Lernraum: vielfältige Themen, kurze Inputs, viel Anwendung und echter Austausch zwischen Interessierten der Transaktionsanalyse.
Die Akademie bietet 12 verschiedene Workshops – was war bei der Konzeption dieses Formats Ihr Ziel?
Ziel war, die Vielfalt der Transaktionsanalyse erlebbar zu machen und gleichzeitig individuelle Schwerpunkte zu ermöglichen. Teilnehmende wählen aus unterschiedlichen Themenfeldern und stellen sich ihr Lernen nach Interesse und Praxisbezug zusammen. So wird sichtbar, wie breit TA in Beratung, Bildung und Zusammenarbeit wirkt.
Was bedeutet es für Sie persönlich, dass die Veranstaltung erstmals stattfindet und gleich so breit aufgestellt ist?
Das Thema sichtbar, zugänglich und vernetzend zu machen, ist eine tolle Aufgabe. Dass es gleich so breit startet, zeigt unser Engagement für eine lebendige, praxisnahe Weiterbildungskultur in der Transaktionsanalyse.
Wer sollte aus Ihrer Sicht unbedingt an der TA Praxis-Akademie teilnehmen und warum?
Führungskräfte, Coaches, Berater/innen, Bildungsfachleute und HR-Profis – sowie alle Interessierten, die Kommunikation, Zusammenarbeit und Entwicklung wirksam gestalten wollen. Die Akademie bietet verständliche Modelle, direkt anwendbare Interventionen und viele Gelegenheiten, die eigene Praxis zu reflektieren und zu erweitern.
Welche Vorteile bringt der Mix aus Theorie-Input, Reflexionsübungen, Gruppenarbeit und fachlichem Austausch?
Es geht um folgenden Ablauf: Verstehen, Erleben und Übertragen. Modelle werden erlebt, reflektiert und auf die eigene Praxis übersetzt. Lernen wird nachhaltiger, weil Kopf, Gefühl und Handlungsebene zusammenkommen.
Für viele ist Transaktionsanalyse noch ein unbekannter Begriff – wie würden Sie TA in zwei oder drei Sätzen erklären?
Transaktionsanalyse ist ein psychologisches Modell, das sichtbar macht, wie Menschen denken, fühlen und miteinander kommunizieren. Mit einfachen Konzepten wie Ich-Zuständen, Skript und Transaktionen hilft sie, Muster zu verstehen und bewusst zu verändern. Ziel ist autonome, klare und wertschätzende Beziehungsgestaltung.
Wo sehen Sie heute die grösste Relevanz von TA – im beruflichen, im privaten oder im Führungskontext?
Überall, wo Menschen miteinander in Beziehung sind – im Berufsalltag wie im Privaten. TA klärt Rollen, Erwartungen und Kommunikation und stärkt Selbstverantwortung, Kooperation und respektvollen Umgang. Gerade in komplexen, dynamischen Kontexten schafft sie Orientierung und Handlungsfähigkeit.
Gibt es aktuelle gesellschaftliche oder berufliche Trends, bei denen TA-Methoden besonders sinnvoll sind?
Überall, wo Zusammenarbeit bewusster, klarer und verantwortlicher gestaltet werden soll. TA unterstützt dabei, Erwartungen zu klären, Beziehungen konstruktiv zu gestalten, Konflikte zu bearbeiten und Veränderung zu begleiten. Sie gibt eine einfache Sprache und praxistaugliche Werkzeuge für den Umgang mit sich selbst und anderen.
Was war für Sie in Ihrer eigenen TA-Erfahrung der stärkste Aha-Moment?
Als ich erkannte, wie stark unbewusste Skriptmuster Entscheidungen steuern – und dass Veränderung möglich ist, wenn sie bewusst werden. Das verschiebt Verantwortung vom «So bin ich» zu «So handle ich – und kann es ändern».
Welche Vision verfolgen Sie mit TA Schweiz und der Lernwerkstatt Olten für die nächsten Jahre?
TA soll als selbstverständlichen Bestandteil moderner Beratungs-, Bildungs- und Führungskompetenz verankert werden. Niederschwellige Zugänge und hochwertige, praxisnahe Weiterbildungen anbieten. Die Praxis-Akademie als regelmässigen Treffpunkt für Austausch, Lernen und Vernetzung etablieren.
JoW/LWO
Was ist Transaktionsanalyse?
Die Transaktionsanalyse (TA) ist eine psychologische Theorie und Methode zur Erklärung von Persönlichkeit und zwischenmenschlicher Kommunikation. Entwickelt wurde sie von Eric Berne. Im Zentrum steht die Analyse von Kommunikation zwischen Menschen. Die TA geht davon aus, dass unser Denken, Fühlen und Handeln aus verschiedenen Ich-Zuständen heraus geschieht. Sie hilft, Kommunikationsmuster zu erkennen, Beziehungen konstruktiv zu gestalten und neue Lösungswege im beruflichen und persönlichen Kontext zu entwickeln. Anwendung findet sie unter anderem in Beratung, Coaching, Bildung und Organisationsentwicklung.
TA Praxis-Akademie
Donnerstag, 15. Oktober 2026 in Olten
ta-praxis-akademie.ch
TA-Konzepte im Überblick
Eine umfassende Übersicht zentraler Konzepte der Transaktionsanalyse finden Interessierte unter: ta-schweiz.ch/konzepte




